21.09.2020

SCOUT-Wochenende: Turmbau zu Selker

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Begonnen hat dieses tolle und einzigartige Wochenende am Freitag den 11. September mit einer gemeinsamen Autofahrt. Ein Teil der Gruppe traf sich um gemeinsam anzureisen...

Freitag, 11. September, 16 Uhr. Treffpunkt. SCS – Nähe Wien. Abfahrt zu einem richtig coolen und kräfteraubenden Wochenende der besonderen Art. Mit dabei: neun hochmotivierte, unternehmungslustige und abenteuerliebende, junge Burschen und Mädchen, die in Selker auf 18 andere Jugendliche treffen sollten. Schon die Autofahrt gestaltete sich sehr abwechslungsreich und verging wie im Flug.

 

Kaum angekommen, wurden wir von den bereits anwesenden Teilnehmern und Leitern herzlich begrüßt welche zuvor Ultimate Frisbee gespielt hatten.

Beim gemeinsamen Abendessen hatten wir die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und bestehende Freundschaften aufzufrischen.

Im Anschluss an das Abendessen stimmten wir uns durch Gesang und einer schönen Andacht am Lagerfeuer auf den Sabbat ein.

Die Nacht verbrachten wir im Freien. Jeder konnte sich mit seiner mitgebrachten Unterlage und seinem Schlafsack einen Platz am Zeltplatz suchen und noch vor dem Einschlafen den wirklich beeindruckenden und klaren Sternenhimmel bewundern. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht wartete ein sehr schmackhaftes und mit viel Liebe vorbereitetes Frühstück auf uns.

Danach haben wir gemeinsam gesungen und wurden wir in Gruppen aufgeteilt, in welchen wir Gottes Wort studierten. Daraus ergaben sich interessante Diskussionen und neue Erkenntnisse. Abgerundet wurde die Sabbat-Vormittag Gestaltung durch das Präsentieren und Teilen der Ergebnisse aus den einzelnen Gruppen unter anderem auch durch lustige Pantomime Vorträge.

 

Vor dem Mittagessen wurden wir darüber informiert, dass der Nachmittag in einem langen Spaziergang verbracht werden würde … es sollte aber kein normaler bleiben. Wir sollten einen Wanderrucksack mit dem packen, was wir für eine Übernachtung in der Wildnis brauchen würden. Als alle gepackt hatten, spielten manche noch etwas Ultimate Frisbee. Danach bekamen wir die Order, uns mit unserem Rucksack am Rücken auf die Wiese zu stellen, nichts zu reden, uns die Augen mit unserem Adwatuch zu verbinden und unseren Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen.

Das Leiterteam setzte uns in verschiedene Autos und brachte uns an einen Ort, den keiner von uns kannte. Erst als wir wieder aussteigen durften wussten wir, wer mit uns gemeinsam eine Gruppe bildete. Jetzt bekamen wir eine Landkarte und einen Umschlag mit Informationen in die Hand gedrückt. Der „Spaziergang“ konnte also beginnen.

Mit Hilfe einer zufällig vorbeispazierenden Wanderin fanden wir recht schnell heraus, wo wir uns befanden und machten uns auf den Weg zum nächsten Punkt. Wir überquerten Wiesen und Felder, durchstreiften Wälder und eroberten den ein oder anderen Hügel. Beim Erreichen des ersten Punktes wartete bereits ein Umschlag mit weiteren Informationen auf uns. Am zweiten Punkt sollten wir eine Schachtel mit unserem Abendessen finden, was auch tatsächlich wunderbar geklappt hatte. Die Eindrücke und Erlebnisse, auch die Gespräche die wir während dieser Wanderung führten, werden uns immer begleiten und uns an diese schöne, gemeinsame Zeit erinnern.

Doch neben der Schachtel mit dem Essen, wartete noch ein Säckchen mit weiteren Informationen auf uns: es galt, einige Rätsel zu lösen um schließlich einen beleuchteten Punkt in unmittelbarer Nähe zu finden. Dort angekommen lasen wir einen Zettel und uns allen war klar, dass es jetzt erst so richtig losging. Auf dem Zettel stand eine Spielanleitung für ein uns bevorstehendes Nachtspiel. Es wurde die ganze Nacht durchgespielt, mit einer Ausnahme: jeder musste 3 Stunden schlafen! Von 2:00 Uhr – 4:00 Uhr mussten ALLE Schlafen, die 3. Stunde konnte sich jedes Team individuell einteilen. Um 7:00 Uhr morgens war es dann vorbei – zumindest für eine kurze Zeit. Wir mussten zurück zum Zeltplatz gehen, wo ein weiteres gutes Frühstück auf uns wartete. Die Challenge, die uns nach dem Frühstück erwartete war, dass alle drei Teams dazu aufgefordert wurden, mit dem „Geld“, das sie in der Nacht zuvor verdient hatten, Material „kaufen“ mussten, um einen Turm zu bauen. Wir Teilnehmer haben die Entscheidung so getroffen, dass alle drei Gruppen zusammen einen ganz hohen Turm bauen. Das hat uns im wahrsten Sinne des Wortes zusammengeSCHWEISSt. Nach einer letzten, gemeinsamen Mahlzeit haben alle zusammen geholfen um den ganzen Zeltplatz wieder in den Zustand zu bringen, in welchen wir ihn zuvor übernommen hatten.

Nach einer Feedback-Runde, galt es wieder, voneinander Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an das gesamte Team für die Mühe die ihr euch gemacht habt, um uns ein so tolles Wochenende zu ermöglichen. Es war wirklich eine wertvolle Zeit mit tollen Gesprächen, bleibenden Erinnerungen und einem deliziösen Essen! 


DANKE!

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Autor: NS