01.08.2012

Selker 2012

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Zeltlager-Bericht von Miriam Krepl

SONNTAG
Schön langsam trudeln die Eltern mit ihren Kindern ein und mit den Kindern auch der Regen… Schon in den ersten Stunden freunden wir und mit der „Selker-Materie“ an. – SCHLAMMSCHLACHT

MONTAG
Vom kalten Wetter eingeschüchtert baut eine Gruppe gleich ein SAUNAZELT am Fluss, die anderen sind optimistischer und lassen eine CHILLER – LOUNGE aus Hängematten im Wald entstehen.

DIENSTAG
Wir lernen richtig gute FOTOS machen, manche sogar Massieren, ERSTE-HILFE MASSNAHMEN werden wiederholt und unsere Stimme geschult. Nachmittags geben wir bei der FUN-RUN-OLYMPIARDE unser Bestes. Schön langsam kennen wir unsere Schwächen und Stärken. Abends beim Nachtspiel liegen manche Nerven schon blank. Die Dunkelheit, die Laserschranke und die unerwarteten Schlammlöcher lassen so manchen Schreckensschrei mit nachfolgendem Gelächter erschallen. Danach fallen alle todmüde in die Zelte und nicht mal der vorbeidröhnende Zug kann uns wecken. 

MITTWOCH
Ein Sonniger Tag! GOTT sei gedankt! Die Kajaks werden in der Aist zu Wasser gelassen. Wasserbomben donnern auf alle Ecken des Geländes nieder. Trocken bleibt niemand, nicht mal der Felix. =) (das ließ ihn gleich viiiieeel älter erscheinen) Nebenbei wird alles Mögliche gespielt: Ultimate-Frisbee, Fußball, Volleyball, Sackleinen, Liggretto, Uno-Extreme, u.v.m. Die 3 Minuten Warmwasser beim Duschen werden, so gut es geht, voll ausgekostet. Von den Mädels mehr als von den Jungs. =)

DONNERSTAG
Die Küche zaubert uns heute einen richtigen AMERICAN DAY: Cornflakes, Pancakes, Hay-Stacks und Burger. Lecker-schlecker! Am Nachmittag wird das Gelände durch einen Orientierungslauf erkundet. Naja, Orientierung ist nicht von allen die größte Stärke…  =)

FREITAG
Auf, auf ins Schwimmbad! Endlich sind alle wieder sauber. Ob Leiter oder Teilnehmer: alle müssen des Öfteren die Unterwasserwelt erforschen. Für manche beginnt heute Abend der 1. Sabbat. Wir genießen das Abendessen bei Kerzenlicht und Blumen. Wunschlieder nehmen kein Ende. Gemeinschaft ist schön! Bei einer warmen Tasse Kakao blicken wir zurück auf eine aufregende Woche. Fotos machen so viele Erlebnisse unvergesslich…

SABBAT
Wir werden durch Musik geweckt und es herrscht eine fröhliche, ruhige Stimmung. Es regnet zwar, aber dafür sind die Bibelarbeit und die Predigt umso besser. Nachmittags schenkt Gott uns Sonnenschein und wir können die Wärme genießen. Der abendliche Wolkenbruch lässt uns nahe zusammenrücken. Zeit für Fragen! Felix versucht, mit der Bibel in der Hand, der unstillbaren Neugierde der Kinder entgegenzukommen. Ja manchmal werden Kinder unterschätzt…

SONNTAG
„5636, 1733, 0609,…!“ – so hallt es übers Selker Gelände. Beim Nummernspiel ist jeder mit seinem Talent gefragt. Ob Kreativität, Geschicklichkeit, gute Augen oder einfach nur, weil man klein und wendig ist, - alle tragen zu einem gelungenen Spiel bei. Letzten Endes wurde die Flagge dann doch durch ein „U-Boot“ geschnappt… Die Fußball-WM wird Nachmittags gestartet. Ein Dank, an die Mädels, die sich tapfer durchschlagen und auch so manches Tor schießen!

MONTAG
Auf die Plätze! Kobra! Start! Mit gepackten Rucksäcken und verbundenen Augen werden die verschiedenen Gruppen ausgesetzt. Die Karten werden fleißig studiert um nur ja keinen Umweg zum Schlafplatz zu riskieren. Viele erreichen erst im Dunkeln die heiß ersehnte Essenskiste. Doch das Schlafen unterm gewaltigen Sternenhimmel ist genial. Die Kobra-Extreme Gruppe wird jedoch unsanft aus dem Schlaf gerissen, um von einigen Leitern unerwartet an einen anderen Ort gebracht zu werden. Das Wetter an den Kobra Tagen ist schöner, als wir es uns zu wünschen trauten. Am 3. Tag überquert die letzte Gruppe, die Brücke ins Selker Lager und in diesem Moment beginnt es erst wieder zu regnen! Wie schön ist es, am Abend wieder vereint am Feuer zu sitzen und gemeinsam zu singen! „Our God is an awesome God!“ Die meisten haben noch immer Energie, um ein letztes Nachtspiel zu wagen, andere stehen am Feuer und reden, über Gott und die Welt - im wahrsten Sinne des Wortes…

DONNERSTAG
Die Fußball-WM wird zu Ende geführt. Alle kämpfen mit vollem Einsatz, trotz Blasen an den Füßen, Magenschmerzen und sonstigen Handicaps. Abends werden noch alle Bauchmuskel trainiert. Der Bunte Abend lässt sogar die Halbkranken wieder lachen... =) Wer kann schon den „hässlichen Schwestern“ oder gar dem „Prinz unserer Träume“ widerstehen?!  
 
FREITAG
Gott schenkt nochmal einen richtigen Ferientag mit blauem Himmel und Sonnenschein. Zu Fuß geht’s flott nach Pregarten ins Schwimmbad, damit alle noch mal richtig sauber sind, bevor es wieder nach Hause geht. =) Am Abend erklimmen wir in einem gemeinsamen Fackelzug eine kleine Anhöhe, wo uns wieder eine Sabbatüberraschung, erwartete. In der Natur sind wir Gott unserem Schöpfer so nah! Jeder ist fasziniert von den Sternen und auch von den kleinen unscheinbaren Grashalmen. Stefan erinnert uns an die Themen, über die wir in den vergangenen Wochen nachgedacht haben und ermutigt uns, Entscheidungen zu treffen, damit dass Feuer unseres Glaubens zu Hause weiter brennt. Und mit ganzem Herzen trifft jeder seine großen oder kleinen Entscheidungen. Die Mehrheit der Jugendlichen will ganze Sache mit Jesus machen und hat sich auch für die Taufe entschieden. „Herr ich will neu beginnen mit dir, will neu deine Wege gehn…“

SABBAT
Der letzte volle Tag wird einfach genossen, die Lieder noch mal ganz bewusst gesungen. Adressen werden ausgetauscht und weitere gemeinsame Aktivitäten geplant. Ein schöner Sabbat neigt sich dem Ende und damit wird auch dieses Selker Lager zur Geschichte. Die Abschiedsstimmung wird durch den nun wieder einsetzenden Regen verstärkt. Doch die Eltern warten mit warmen, trockenen und offenen Armen…  

Glauben gemeinsam erleben ist etwas Geniales!
Wir als Leiter staunten jeden Tag über Gottes Segen, den er in Fülle ausschüttete. Das Wetter war nie anhaltend schlecht. Die Kinder sind so verständig, hilfsbereit und einfach angenehm gewesen. Streitigkeiten ließen sich gut lösen. Die Kinder waren stehts zur Versöhnung bereit. Die täglichen Bibelarbeiten und Andachten waren jedes Mal ein Erlebnis. Wir durften Gottes Führung so stark erleben. ER gabt die richtigen Worte und Gedanken zur rechten Zeit, um den Bedürfnissen der Kinder entgegenzukommen. Sie sind so offen und haben so viele Fragen. Wir sind dankbar, dass Gott uns gebraucht, um sie in eine enge Beziehung zu IHM zu leiten. Möge Gott ein Feuer in ihnen und uns erwecken und erhalten! Danke auch für eure Gebete und euer Vertrauen.
 

 

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